1930-1948
Im Jahre 1930 wurde das Tambourcorps Stahle auf Initiative des Stahler Theodor Schmitz gegründet.
Dem Übungsleiter Ferdinand Koch standen neben dem Stabführer Vincenz Weber 3 Trommler und 8 Flötisten zur Verfügung.
Durch den Neuzugang von weiteren 6 aktiven Mitgliedern schon im nächsten Jahr war der Gründungszug komplett.
Nach gelungenen Auftritten bei Volks- und Schützenfesten nicht nur in Stahle wurde der Verein jedoch schon im Jahre 1935 wieder personell geschwächt. Durch den Arbeitsdienst oder auswärtige Berufsarbeit entstanden Lücken in den Reihen der aktiven Spieler, die jedoch durch den Beitritt junger Spielleute wieder geschlossen werden konnten.
Durch die politischen Verhältnisse der Vorkriegszeit konnte sich der Verein nur schwer gegen die Bestrebungen der Nationalsozialisten wehren, als Partei-Spielmannszug übernommen zu werden. Trotz dieser Attacken konnte der Verein bei den weiteren Auftritten der aktiven Spieler die weiße Vereinskleidung tragen.
Im Jahre 1940 musste dann jedoch der Spielbetrieb eingestellt werden, da die Spielleute zum Kriegsdienst eingezogen wurden.
Der Krieg hatte böse Lücken in den Reihen des Stahler Spielmannzuges hinterlassen. Nur wenige Mitglieder des Tambourcorps standen nach dem Krieg dem Verein noch zur Verfügung.
Im Jahre 1947 hatten die Bemühungen von Josef Bergmann und Adolf Specht, die sich schon vor dem Krieg dem Verein angeschlossen hatten, Erfolg, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen. Der erste öffentliche Auftritt nach dem Krieg erfolgte bereits 1948 anlässlich des Stahler Sportfestes.










